Wir waren wandern. Wie es scheint, wird das schoen langsam unser Hobby hier in Ecuador.
Zu viert mit Sack und Pack, Kocher, Futter, Alk, Zelt,…. Machten wir uns Dienstags zu Mittag auf zu einer mehrtägigen Wanderung in den Süden- zum Podocarpus Nationalpark.
Dort angekommen, hats gleich mal furchtbar geregnet, weshalb wir beschlossen 1 Nacht auf dem Refugio zu nächtigen, und an diesem Tag nur eine kleine Runde im Nebelwald zu marschieren.
Aus der kleinen Runde mit anfänglichen Regenstillstand wurde ein fast 6 h Marsch, mit mehr und mehr Regen und Nebel. Nach einem Anstieg gings am Grad entlang- von einem zum nächsten Berg. Und immer wenn man geglaubt hat den letzten erklommen zu haben, tauchte dahinter im Nebel ein noch höherer auf.
Pitschnass kamen wir am Abend in der Hütte an und machten erstmals Polenta.
Obwohl das Wetter am nächsten Tag nicht viel rosiger aussah, beschlossen wir den Start unserer Tour. Wiederum ein Anstieg und dann ein Gatsch marsch ende nie. Als dann auch noch Regen und nebel und Wind kamen beschlossen wir umzukehren.
Bei der Hütte angekommen- pitschnass bis auf die U-Hose, gabs wiedermal Polenta- hmmmm lecker!!!
Ohne trockenes Gewand beschlossen wir den berg in Schiunterhosen zu verlassen und fuhren in Richtung Süden nach Vilcabamba- einem Ort auf 1500m.
Eine deutsche edelherberge, mit netten Besitzern hatte erbarmen.
Wir genossen die nächsten beiden Tage in vollen Zügen- 2 warme, entspannende, flüssige, trockene Tage. Ganz untätig waren wir aber nicht- schon am nächsten Tag schlüpften wir in unsre halbnassen Schuhe und gingen wieder wandern- einen wasserfallweg.
Am Abend dann eine Cocktailrunde- nein mehrere… und ein Triathlon (Billard, Darts und Tischtennis Kampf)
Liebe grüße von Lena und Matthias