Freitag, 1. Juni 2012

Vilcabama


SO, dieses Wochenende, wir hatten zwar  nicht Pfingsten, sondern den Unabhängigkeitstag am 24.5. den der präsident schlicht auf den 25.5. verschob, weils einfach besser reinpasst dieses Jahr, fuhren wir wiedermal in den Süden, nach Vilcabamba. Vilcabamaba, ein Paradies auf 1500 m, ein Tal, von Bergen eingeschlossen, verbrachten wir die Tage im Iz…(ischkailuma)zu viert (Claudia, Anett, Matthias und ich) und feierten Claudias Geburtstag.
 Mit einem Quiz und einigen Tanzvorführungen, sowie dem Cocktail „ El SUBJUNTIVO“  verrachten wir den Abend schwervergnügt. Alejandro der Barkeeper half fleißig mit, dadss wir unsren Spaß hatten.



Der nächste Tag war  ein „Flachliegtag“, an dem wir nicht mehr machten als einen Kuchen im Centro zu essen und um halb neun zu chlafen.
Dafür starteten wir am 3. Tag durch und machten einen 6 h marsch in 2,5 stunden im Laufschritt, um am abend im Dorf das 1500 Jahr- Bestehensfest zu feiern.



Und am Sonntag gabs noch eine kraxlerei auf einen netten berg. Das tat gut!!!
 Und am Weg wurde grad Kaffee getrocknet.
 Die Mutprobe kam am Ende:
Es ging darum, eine eingestürzte Betonbrücke zu überqueren...


 

Diese tage in Vilcabama, ein erholungsparadies, waren echt super lustig und tja- erholsam!!!

Matthias & Lena

Sonntag, 13. Mai 2012

Maievents

Hallo, wird wieder mal Zeit dass wir uns melden.
Trotz des guten Vorsatzes hat es etwas gedauert- das resultiert aus der menge der Unterrichtsstunden die uns aufgehalst wurden. Na, wir hatten die letzten beiden Samstage Schule und da bleibt einfach kaa Zeit mehr etwas großartiges zu unternehmen.
Wir haben aber versucht uns den 2. Samstag so gut als möglich zu versüßen und ham mal ein paar kollegen zum Grillen eingladen.
Mit dem Wetter hatten wir ein Riesenglück, sodass wir den Nachmittag auf der Dachterasse verbrachten. Das tat richtig gut.


Ja und manchmal erlebt man in der Schule wirklich nette Sachen. Kommt eine Schülerin zu mir und meint, sie wäre am wochenende in ihrem Ferienhaus gewesen, da hätten sie ein paar Kakaopflanzen und sie hat an mich gedacht und mir 2 Kakaobohnen mitgenommen.
einfach so... ich hab mi echt voll gfreut!
De Teile muss man aufschneiden, da is ein farbloser Schleim drin- der hilft gegen Haarausfall- und dann sind einige Bohnen drin, de legt man in de Sonne zum trocknen, danach werden de gestampft und dann hat man 100%iges Kakaopulver!
 die Teile sind einfach farblich auch so schoen!

Letzten Sonntag hatten wir die ewige Rumsitzerei wieermal satt und machten uns trotz Schlechtwetter auf in den Cajas. 1 Route fehlte uns noch- die Nummer 5- Ein cerro mit 4162 meter, den es zu Besteigen galt.
 Nunja, erstmals war es voll bewölkt, regnerisch und immer wieder maschierten wir im Nebel, sodass wir auch mal die Markierungen verloren- aber immer mit dem Gipfel im Auge, sodass wir nicht aufgeben konnten (auch wenn wir manchmal kurz dran dachten).
Nach dem ZUstieg zum Bergfuß über einige kleiniere "Hügel" gings dann echt steil bergauf. Es war natürlich alles nass und glitschig- mäßig fein- aber es hat einfach sooo gut getan wieder mal den Körper arbeiten zu lassen.
Ein paar kleine Kletterpartien waren drin, aber nie sonderlich hoch.
Oben angelangt- viel schneller als erwartet hats voll geweht es war sooo kalt, in den Schuehen das Wasser, die Handschuhe konnte man ausdrücken- dann hats auch noch zum Hagel-schneien angefangen- also wirklich ein grausliches Wetter. Eine Rast am Gipfel war unmöglich- daher gleich retour.
Beim Abstieg wars lustig- Matthias war sehr euphorisch und sprang immer weider Partien hinunter, so lang bis er einmal mit dem Gesicht in einer Bromelie (schaut aus wie die Blätter die aus eine Ananas kommen, nur dass sie genug Stacheln haben und viel größer sind) landete. Er zog sich ein paar nette Kratzer und Blutspuren zu, nichts weiter tragisch und ich konnt mich vor Lachen kaum einkriegen (gemein ich weiß- aber es sah lustig aus).
 Unten angekommen stoppten wir völlig durchnässt heim, hofften auf einen Pick up, weil wir auch voller Erde waren, da bleibt ein voll edles Auto stehn und nimmt uns ernsthaft mit. Am Weg hat er uns noch zum Essen eingeladen, der Typ war wirklich sehr nett!


Tja und mehr gibts leider nicht zu berichten, eigentlich wollten wir heut weider wandern gehn, aber am Morgen war es schon wieder voll bewölkt, und dieses unberechenbaren Aprilwetter is nur mäßig verlockend- daher lieber eine Morgenrunde im Parque Paraiso. Und jetzt faulin wir noch, bis es am Abend eine Pizza gibt!

Liebe Grüße aus Cuenca
Matthias und Lena

Samstag, 28. April 2012

zeitvertreib...

so, weil ich grad elternsprechtag hab- ja auch hier is samstag- aber das is denen egal, vertreib ich mal meine zeit sinnvoll, mit einem kurzen blogeintrag.
nach unsren tollen galapagosferien, hatte ich die ehre als geburtstagskind fungieren zu dürfen.
und weil wir ja weihnachten kein fondue am strand hatten, haben wir das am 20. April nachgeholt.



zudemgab es einen patacones wettbewerb zwischen anett und christian.
(patacones sind kochbananaen die gepresst werden und dann im fett gebrasselt- und wenns wer kann dann sind sie richtig gut!- aber die herstellung is gar nicht so leicht.)
 hier sind die reste in der presse- der pataconera- so schauts aus wenn man sich "verpresst"



Als höhepunkt des abends gabs dann eine pinata für mich- das is so ein geschmückter karton, der guzis enthält. der wird auf ein seil gebunden und das geburtstagskind muss mit verbundenen augen versuchen, das teil mit dem stock zu zerschlagen.

das gemeine war, dass matthias und christian eine mobile pinata gemacht haben und das seil immer über mich hinweg gehhoben haben, also wenn i grad nach links gehlagen hab, ham sie das seil hoch undnahc rechts und mir mit dem teil eins auf den rücken gegeben. ich drehte mich naürlcih um- und das seil war schon wieder ganz wo anders.ja für die zuschauer wars echt lustig. weil ich wie einen irre in der luft mit einem stock gefuchtelt hab- obwohl gar nix da war...



aber natürlich gabs ein HAPPY END!!!
Lena mit guzi über guzi!!!! (leider is jetzt scho die Hälfte verspeist...)

Samstag, 14. April 2012

Wandertripp mit Pumaspuren

Die letzten Ferientage nutzten wir noch um eine Wandertour in unsren beliebten Cajas- NAtionalpark zu unternehmen. Mit Kocher, Zelt , Schlafsack,.. ausgerüstet starteten wir die Tour. Bereits mit leiser Befürchtung, die 4000 Meter könnten uns nach den 10 Tagen auf meereshöhe etwas zusetzen, konnten wir dem strahlenden Sonenschein über den Bergen einfach nicht widerstehen.

Während Matthias die Karte las, damit wir am Weg blieben, musste ich mich mit dem Gepäck am ersten Tag richitg hart den Berg rauf plagen. Es war soo anstrengend für mich und es ging immer bergauf, bergab, berauf- So mussten wir 2 Bergketten überquerern- schwitz schwitz...


 Auf dem Weg erblickten wir plötzlich Spuren- und da im Cajas Pumas beheimatete sind, vermuten wir, dass dies eine Pumaspur ist...fast a bissi unheimlich. Noch dazu weil wir doch wieder die Nacht hier verbrachten.

Kurz vor Einbruch der Dunkelheit erblickten wir am Weg eine tolle Höhle, die uns gleich als Schlafquartier diente. ZUm Abendessen gabs noch Couscus mit Atun und Wasser- wie lecker!

Am nächsten Tag gings weiter rauf und runter- und diesmal wars Matthias der sich mehr plagte als ich. Die Höhe hatte schon wie befürchtet für eine halb-schlaflose Nacht mit Kopfweh gesorgt. Doch die traumhaften Ausblicke liesen jeden Schmerz vergessen...hihi

Jaja es war wiedermal eine tolle nd sehr anstrengende Tour- die Begegnung mit dem Puma sthet immer noch aus, aber zumindest wissen wir schon dass es ihn irgendwo im Cajas gibt.

Matthias und Lena

Donnerstag, 12. April 2012

Rette den Ruf von Guayaquil

Sodala. Guayaquil als die größte Stadt Ecuadors hat ja einene ziemlich shclechten Ruf. gefährlich, hässlich und riesig.....
Also besser erst gar niht anfahren.
Dem sind wir auch gefolgt, aber nur bis April 2012. Am 1.4. sind wir mit Claudia nach Guayaquil und haben dort 3 nette Tage verbracht, bevor wir weiter nach galapagos sind.
In diesen Tagen konnte ich mein Urteil zum Teil revidieren.
riesig: ja
gefährlich: zum teil
hässlich: nur zum Teil

Der Malecon (Uferpromenade ) und der anschließende Berg (Künstlerviertel) sind total nette Plätzchen um einige Tage zu verbringen. Am besten lässt sich diesmit ein paar Bildern verdeutlichen:

 
Der Malecon ist mit einer Sammlung unterschiedlichster Kolibris geschmückt und am Ende wartet el Barrio Las Penas.
                   Um den Berg zu erklimmen müssen zuerst 444 Stufen zurückgelegt werden


                       Am Weg mussten wir alle an unterschiedlichen Stufen rast machen.
                                                                 Ich war die Erste,
                                                     es folgte Matthias auch noch mit einem Lächeln,
                                          im Gegensatz zu Claudia, die als Letzte an der Reihe war.


Dafür gabs aber von oben einen herrlichen Aussichtsturm (die beiden vor der Kirche sind übrigens Claudia und ich)

 Am Abend fuhren wir zum Malecon Salado, wo wir Cangrejos verspeisten (zumindest versuchten wir das- denn das ist eine eigene Wissenschaft). Nach einwm kurzen Einführungskurs, welche Schläge wohin platziert werden müssen gings von Bein zu Bein besser.

Und ein weiteres nicht zu übersehendes Detail besuchten wir am nächsten Tag: den riesigen Friedhof- eine Stadt für sich.
 

Tja, dies sind supernette Plätzchen in Guayaquil- ein kurzer Abstecher zahlt sich jedenfalls aus.

Matthias und Lena

GALAPAGOS

Vom 4. bis zum 11. April gings ab nach Galapagos. Gebucht hatten wir last minute, um etwas Geld zu sparen (es war auch so noch "umwerfend" teuer). Wir buchten 6 Tage auf einem Schiff- Santa Cruz- mit einer Kapazität von 90 Personen und einer Crew von 60 Mann und Frau. (fast 1 zu 1 Betreuung).
Unsere Reiseroute war im Vergleich zu den anderen kleineren Schiffen eine Besondere, da unser First Class Schiff auch längere Strecken zurücklegen konnte.

Zur Verdeutlichung gibts eine kleine Karte. Besonders ist die Umrundung des "Seepferdchens"- der Insel Isabela mit einem Stopp auf Fernandina.
Also unser Schiff war was Service betrifft Der HAMMER. Mindestens 3 mal pro Tag wurden die Kabinen gesäubert, Handtücher gewechselt und dergleichen. Wir hatten schon fast a schlechtes Gewissen wenn wir das Bett wieder vernudelt ham, weil der Angestellte wieder alles glatt bügeln musste....

Auch 3 mal pro Tag gabs allerfeinstes Futter für uns. Buffett und am Abend zum Tisch serviert wurden 4 gängige Menüs mit Shrimps, Fisch und GArnelen oder Fleisch- alles was das Herz begehrt. Es war ein Wahnsinn. Und kaum sind wir von einem Ausflug heimgekehrt gabs wieder einen Snack- damit sicher niemand ein Gramm verliert.

Die Land- und Schnorchelausflüge waren auf jeder Insel einzigartig. Da jede Insel über eine spezielle Spezies an Tieren und Pflanzen verfügt wurde es nie fad.
Zudem hatten wir in 12er Gruppen immer einen Führer.

So jetzt beschränken wir uns drauf ein paar Tierfotos zu präsentieren.


Der Fregattvogel, der in der Brunftzeit versucht mit seinem roten "Sack" den Frauen zu gefallen.

  Die Seelöwen sind die verspieltesten Tiere überhaupt. Egal ob unter Wasser oder an Land sind sie voll neugierig und interessiert.

 Das ist ein Landiguana, den es auf der Insel Florana zu sehen gibt. Die werden bis zu 1,5 m lang.

 Und hier der Iguana marina, der am Lavagestein von Fernandina super gut getarnt ist.

 Wir haben soo viele Schildis gesehen. Die Landschildkriöten wiegen bis zu 300 Kilo und sind echte Riesenkaliber. Allein das Aufheben des Panzers erfordert Höchstkräfte..(wie man sieht)


Die Wasserschildkröten, die schwimmen beim Schnorcheln neben einem her, man ist ihnen einfach völlig egal.

Und auch die Strände sind wie in der Caribic, weiß, Sand der ausschaut wie mehl und auch so fein ist, und das Wasser türkis. Das hat uns so beeindruckt, damit haben wir nicht gerechnet.

Die Schnorchelausflüge egeben super Einblicke ins Leben unter Wasser. Seesterne, die Seelöwen die direkt auf einen zuschwimmen und 50 cm vorher eine Rolle machen, oder plötzlich von hinten voll reinschneiden, das is soo super.
Fischschwärme in die man richtig reinschwimmwn kann, ohne dass sie fliehen.


Und an so anchem Badestrand sieht man nach dem Schnorchelausflug noch einen Hai oder einen Stachelrochen vorbeischwimmen.

Es gibt noch soo viele mehr Tiere hier zu sehen, es ist ein Aquarium im Wasser und wie bei uns ein Zoo an Land. und man ist mittendrin. UNBESCHREIBLICH SCHOEN!

Matthias und Lena

Carnaval, Babayshower, Meerschweindiverspeisung, uvm...

Ende Februar und auch im März is so einiges vorgefallen. ein kurzer Rückblick soll euch auf den aktuellen Stand bringen.

Februar waren wir bei Fernando, dem Buchhaltungstypen von der Schule zur Faschingsfeier eingeladen. Ich war als Prinzessin und Matthias als Superman verkleidet. So könnte man sich das vorstellen...
Aber nicht in Ecuador. Keine Verkleidung, keien Schminke, keine Krapfen aber dafür umso mehr WASSER...



 und wer mal nasss war- spätestens 20 Minuten nach dem Eintreffen- der wurde nie mehr trocken. Beim geringsten Anzeichen gabs die nächste Dusche- auch mit Gewalt, wer sich nichtt freiwillig stellte.


Ein paar Wochen später, im März kamen der Onkel, die Tante und die Cousine vom Matthias- Herbert, mit Gerda und Tochter Krisi. sooooo eine  Freude...

                              ....und zur Feier des Tages gabs ein bzw. zwei Cuys.

      
                                   da wurde wirklich nichts stehengelassen.



Kurz darauf wurde dann Annes Babyshower gefeiert. Die comision de sociales hat da was tolles organisiert.
Während die Männer Wettsaufen durften (war ja e nur Wasser drin),

durften sich die Ladies schick machen, wie Claudia das hier zeigt.

Tja und was darf bei unsrem Block nicht fehlen?

Richtig- der walk im Cajas Park. Die meisten walks ersparen wir euch jetzt schon, aber heute gibts wieder ien kleines Guzi:


Der Park is immer wieder da WAHNSINN...

tschüssi Matthias und Lena